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Sie wollen sich einen eigenen Akkuschrauber zulegen, wissen aber nicht auf welche Kriterien man beim Kauf eines Akkuschraubers achten sollte? Mit dieser Seite können sie sich einiges an Wissen über Akkuschrauber aneignen und damit selbst beurteilen welche Akkuschrauber für sie gut geeignet sind und welcher eher nicht. Sie können dann sicherlich auch besser nachvollziehen, warum wir unsere Hier vorgestellten Akkuschrauber zum Kauf empfehlen.

Es kommt bei den Akkuschraubern auf verschiedene Kriterien an, die wir ihnen hier gerne genauer erläutern würden.


1. Technik – Drehmoment und Drehzahl

Die technische Angaben sind natürlich die Hauptangaben eines Akkuschraubers, denn sie geben an ,wie viel das Werkzeug leisten kann. Dabei ist es sehr leicht zu ermitteln, welche Akkuschrauber eine gute Leistung haben – man muss einfach nur Zahlen vergleichen.

Das Drehmoment wird hierbei in Newtonmeter (Nm) angegeben. Damit wird die Kraft beschrieben, die dem Akkuschrauber zur Verfügung steht. Konkret heißt das Beispielsweise, wenn eine Schraube sehr fest sitzt braucht man ein höheres Drehmoment, wenn sie locker sitzt reichen wenige Nm. Das Drehmoment lässt sich in verschiedenen Stufen am Gerät manuell einstellen. Für den normalen Gebrauch eines Akkuschraubers im Haushalt reichen unserer Meinung nach 25 Nm – 30 Nm völlig aus.

Die Drehzahl eines Akkuschraubers wird in Umdrehungen Pro Minute angegeben. Diese Zahl gibt an (wie der Name schon sagt), wie schnell sich der Schrauber dreht, also wie viele Umdrehungen er pro Minute macht. Vielen Schrauber sind mit einem 2-Gang-Getriebe ausgestattet. Mit Hilfe eines solchen Getriebes kann man 2 verschieden schnelle Umdrehungen einstellen. Fürs Schrauben sollte man die niedrige Umdrehungszahl wählen, um den Schraubenkopf nicht zu beschädigen und um die Schraube präzise in den Werkstoff schrauben zu können. Zum Bohren wird dann die höhere Drehzahl benötigt, um schneller und flüssiger Bohren zu können. Also achten sie beim Kauf möglichst auf ein 2-Gang-Getriebe.


2. Der Akku

Der Akku ist das Herzstück eines Akkuschraubers. Von ihm bekommt das Werkzeug seine Energie. Es gibt verschiedene Typen von Akkus. Die heutzutage am gebräuchlichsten im Handwerksbereich sind die sogenannten Lithium-Ionen Akkus. Es gibt allerdings immer noch vereinzelt ein paar Nickel-Cadmium Akkus auf dem Markt. Diese gelten insgesamt als veraltet, da sie problematisch für die Umwelt in Herstellung und Entsorgung sind.

Die Akkus haben zwei relevante Angaben. Die Spannung und die Kapazität. Hierbei wird die Spannung in Volt (V) angegeben und die Kapazität in Amperestunden (Ah). Vereinfacht gesagt, gibt die Volt Zahl die Kraft an, die der Akku leisten kann. Somit benötigt ein hohes Drehmoment eine große Spannung. Die Amperestunden geben an, wie lange der Akku läuft, bis er leer ist und wieder aufgeladen werden muss. Für den Haushalt ist eine Akkuspannung von ca. 12 Volt bis 15 Volt unsere Meinung nach ausreichend. Die Kapazität der Akkus beträgt üblicherweise 1 Ah – 2 Ah.

Wir empfehlen Modelle bei denen standardmäßig schon mindestens zwei Akkus mitgeliefert werden. Sie können sich zwar im Regelfall Ersatzakkus einzeln bestellen, zahlen dann aber deutlich mehr Geld.


3. Qualität

Sehr entscheidend für einen Akkuschrauber ist selbstverständlich seine Qualität. Eine gute Qualität sichert die Langlebigkeit des Produkts und verringert den Verschleiß am Werkzeug und an den Schrauben. Auch ist sie eine Voraussetzung für präzises arbeiten.

Die Qualität eines Akkuschraubers zu bestimmen ist leider nicht so einfach wie bei den technischen Angaben oder dem Akku, denn sie wird nicht in Zahlen gemessen, die man einfach so vergleichen kann. Man muss sich daher auf andere Methoden verlassen. Zum einen kann man sich die Firma des Akkuschraubers genauer anschauen. Gerade Bosch oder Makita haben in der gesamten Bohrmaschinenszene im allgemeinen einen sehr guten Ruf. Es gibt aber natürlich auch No-Name Firmen die eine gute Qualität ihrer Produkte bieten – oft sogar zu einem günstigeren Preis. Es hilft auch sehr sich im Internet die Kundenrezensionen der Schrauber durchzulesen um einen Eindruck der Qualität zu bekommen.

Oft locken große Baumärkte mit sehr günstigen und technisch gesehen überzeugenden Akkuschraubern. Davon würden wir aber auf jeden Fall abraten, denn bei diesen Modellen werden Abstriche in der Qualität gemacht. Hier gilt: Wer günstig kauft, kauft zweimal!


4. Features

Oftmals denkt man, dass die Features eines Produktes den Kauf nur abrunden, aber das Produkt im wesentlichen nicht verbessert. Wir sind der Meinung, dass gewisse Featuers bei Akkuschraubern durch aus eine wichtige Rolle spielen und das Heimwerken komfortabler gestalten.

Gern gesehen Features sind mehrer Akkus. Der Vorteil liegt auf der Hand: man kann mit einem Akku bohren während der Zweite auflädt. So braucht man nie ein Ladepause machen und ist viel flexibler. Einen zweiten Akku kann man sich natürlich auch noch nachbestellen, wenn man mit Einem nicht zurecht kommt. Dies hat allerdings den Nachteil, dass es normalerweise deutlich teurer ist, als bei einem Modell bei dem standardmäßig mehrere Akkus mitgeliefert werden.

Ein weiteres schönes Feature ist eine eingebaute Lampe, sodass man auch an dunkleren Stellen problemlos bohren kann. Man sollte darauf achten, dass eine solche Lampe verbaut ist, da man sie im Regelfall nicht nachrüsten kann.

Worauf man noch unbedingt achten sollte, wenn man sich einen Akkuschrauber zulegen möchte, ist die Größe und das Gewicht. Es macht beim Arbeiten einen enorm großen Unterschied, ob der Akkuschrauber nur 1 Kg oder 3 Kg wiegt. Ein leichter Akkuschrauber ist deutlich ermüdungsärmer. So ähnlich verhält es sich auch mit der Größe. Mit einem großen Akkuschrauber könnte es schwierig werden an engeren Stellen zu Bohren oder zu Schrauben. Deshalb ist eine kompakte und leichte Bauform durchaus von sehr großem Vorteil.


Jetzt können sie sich noch die Akkuschrauber ansehen, die wir für den heimischen Gebrauch empfehlen.

Zu unseren Empfohlenen Akkuschraubern